Unser Anspruch ist es, anatomisch präzise Trainingsmodelle zur Intubation von Frühgeborenen zu entwickeln, um praktische Kompetenzen wie die Intubation und Maskenbeatmung in der Neonatologie zu stärken und damit die Versorgung der allerkleinsten Patientinnen und Patienten langfristig zu sichern.
Unsere Motivation entsteht aus einem klinischen Dilemma: Die maximale Reduktion der mechanischen Beatmung ist medizinisch sinnvoll und entspricht dem evidenzbasierten Stand der Wissenschaft. Gleichzeitig führt sie aber dazu, dass die Intubation immer seltener durchgeführt wird. Laut eigenen Daten unseres Gründers aus seiner wissenschaftlichen Laufbahn am Universitätsklinikum Tübingen intubieren neonatologische Oberärztinnen und Oberärzte im Schnitt nur noch etwa einmal pro Monat. Einschließlich Laryngoskopien, die im Rahmen der LISA-Prozedur durchgeführt werden, kommt man auf etwa 1,5 Laryngoskopien pro Monat – und dabei ist nicht berücksichtigt, dass wir unseren Nachwuchs ebenso ausbilden müssen und dadurch Prozeduren für den einzelnen zusätzlich verloren gehen. Insgesamt geht uns daher ein handwerklich anspruchsvoller, aber lebensrettender Skill zunehmend verloren.
Dabei sind insbesondere Intubationen bei Extremfrühgeborenen mit einem Geburtsgewicht von ≤ 500 g technisch herausfordernd, zeitkritisch und bislang nicht trainierbar. Es gibt kaum reale Anwendungsmöglichkeiten außerhalb des Notfalls und wenn doch benötigt, kann eine fehlende Routine leider unmittelbare Folgen haben.
Wir sind daher überzeugt, dass diese Fähigkeit nur dann sicher bleiben kann, wenn sie regelmäßig, stressfrei und wiederholbar trainiert werden kann – so dass sie auch in Ausnahmesituationen zuverlässig abrufbar ist. Unsere Modelle schließen daher diese kritische Lücke. Sie ermöglichen praxisnahe, wiederkehrende Trainings und tragen dazu bei, dass neonatologische Expertise nicht zur Zufallsvariable wird, sondern verfügbar bleibt, wenn sie gebraucht wird.
Ein weiterer Aspekt unseres Ansatzes ist die konsequent budgetschonende Entwicklung und Herstellung unserer Produkte. Statt in kostenintensive Produktpräsentationen zu investieren, Statt kostenintensiver Produktpräsentationen setzen wir daher u.a. auch auf Kooperationen mit verschiedenen Partnern. Denn unser Ziel ist es, ein Produkt anzubieten, das man sich leisten und ohne Zurückhaltung intensiv nutzen kann. Denn wir sind davon überzeugt: Nur wenn ein Modell ohne Hemmungen eingesetzt und wiederholt beansprucht werden kann, entsteht die klinisch relevante, handwerkliche Routine, die im Alltag benötigt wird.
Wir möchten daher einen Beitrag zur Sicherheit der Kleinsten leisten, indem wir die Kompetenzen derjenigen stärken, die jeden Tag Verantwortung für sie übernehmen. Deshalb verstehen wir uns auch nicht als Konkurrenz zu Simulationstrainings, sondern als individuelle und wertvolle Ergänzung – und freuen uns natürlich, wenn Sie uns bei diesem Vorhaben unterstützen.
Dr. Christian Achim Maiwald
(Gründer/Inhaber)